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Blutgruppe

Körperanalyse: Die richtige Ernährung – was ist eigentlich zu ändern?
Zusammenhang: Diabetes - Ernährung – Kohlenhydrate - Blut

In der heutigen Wohlstandsgesellschaft sind Menschen gleichzeitig überernährt und mangelernährt: Die Grundregel der Ernährung für Diabetiker lautet daher weg von einer kohlenhydratbetonten Ernährung, Viele Proteine und hochwertige Fette, wenig Kohlenhydrate hin zu einem auf Deinen Körper passenden Stoffwechsel: Die Idee einer gesunden Ernährung: Du gibst Deinem Körper die Ernährung, die er braucht. Was Du brauchst, das verrät Dir Deine Blutgruppe.

Man hat etwas Zeit. Wenn man im Zustand anhaltender Hyperglykämie bleibt, ist Diabetes unvermeidlich. Die Entwicklung bis zu einem vollständig ausgebildeten Diabetes dauert bis zu sechs Jahre, so dass die Blutgruppen-Ernährung einen dramatisch präventiven Einfluss haben kann.

Mein Weg zur Blutgruppenernährung

Die Blutgruppen-Ernährung kann der bisher wirksamste Ansatz zur Kontrolle der Diabetes-Epidemie sein und praktisch alle schädlichen Auswirkungen von Diabetes, durch einige einfache Änderungen in der Art und Weise wie wir essen und leben, zu beseitigen. Die Ernährung spielte dabei also eine übergeordnete Rolle. So stellte sich mir die Frage welches sind die richtigen Kohlenhydrate, Welche bescheren mir einen hohen Blutzucker und hernach möglicherweise einen Unterzucker? Welche Rolle spielen Eiweiß und Fett? Welche Nahrungsmittel sind vorteilhaft, verschaffen mir ein Wohlgefühl und bringen mich in Balance?
Die Antwort fand ich in der Blutgruppenernährung.
„Ihre Blutgruppe bestimmt Ihre Ernährung und Lebensweise." Diese Botschaft verbreitet der US-amerikanische Naturheilmediziner Dr. med. Peter J D´Adamo weltweit: Jeder sollte sein Essen an seiner Blutgruppe ausrichten.

Die Blutgruppen-Ernährung basiert einerseits auf der Annahme, dass die Blutgruppe eines Menschen seine körpereigene Chemie bestimmt, und andererseits auf den jeweiligen Lebens- und Ernährungsformen unserer Vorfahren, die angeblich der jeweiligen Blutgruppe angehörten:

Ernährung nach Blutgruppe

Die Blutgruppenernährung- gibt eine Empfehlung für eine für uns jeweilig geeignete Ernährung und Lebensweise.
Wer gesund bleiben und Übergewicht vermeiden möchte, sollte sich an diese Ernährungsprinzipien halten. Alle anderen Lebensmittel, die nicht dem jeweiligen Ernährungskonzept entsprechen, sind Gift für den Körper

Die Blutgruppenernähung

Körperanalyse

Wir bringen viel zu viele Kilos auf die Waage. Eine Körperanalyse ist daher ausgesprochen sinnvoll, denn sie zeigt auf, welcher Handlungsbedarf besteht.

Welcher Bauchumfang ist gesund? Mit einem erhöhten Bauchumfang wächst einerseits das Risiko, in den nächsten fünf Jahren an Diabetes zu erkranken und andererseits das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht sich. Offiziell gilt heute, unabhängig von Alter und Körperkonstitution, für Männer: erhöhtes Risiko bei einem Umfang von 94 bis 101, deutlich erhöht ab 102 Zentimetern; für Frauen: erhöhtes Risiko zwischen 80 und 87, deutlich erhöht ab 88 Zentimetern.

Body Mass Index (BMI)

Der BMI erteilt Auskunft über das Verhältnis zwischen Körpergewicht und Körpergröße. Dadurch lässt sich der Ernährungsstatus einer Person darstellen und eine grobe Beurteilung des Risikos von Übergewicht und Adipositas ermitteln.

BMI 20 - 29 30 - 39 40 - 49 50 - 59 > 60
Starkes Untergewicht < 15 < 16 < 17 < 18 < 19
Moderates Untergewicht 15-16 16-17 17-18 18-19 19-20
Leichtes Untergewicht 16-17.5 17-18.5 18-19.5 19-20.5 20-21.5
Normalgewicht 17.5-24 18.5-25 19.5-26 20.5-27 28-33
Beginnende Fettleibigkeit 24-29 25-30 26-31 27-32 28-33
Adipositas Grad 1 29-34 30-35 31-36 32-37 33-38
Adipositas Grad 2 34-39 35-40 36-41 37-42 38-43
Adipositas Grad 3 > 39 > 40 > 41 > 42 > 43

Normalgewicht
Werte zwischen 18,5 und 24,9 gelten als Normalgewicht. Es gilt jedoch als erwiesen, dass bereits bei einem BMI von 24 ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht

Übergewicht
Ab 25 spricht man von Übergewicht. Liegt Ihr Wert nahe bei 29, sollten Sie ihre Ernährungsgewohnheiten verändern, da Übergewicht die Entstehung zahlreicher Krankheiten begünstigen kann. Hierzu zählen unter anderem Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder andere Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall).

Fettleibigkeit (Adipositas)
Liegt Ihr BMI über 30, ist aus gesundheitlichen Gründen eine Gewichtsreduzierung dringend notwendig. Denn die gesundheitlichen Probleme, die mit Adipositas verbunden sind, können die Lebenserwartung stark beeinflussen.

Wann ist der BMI nicht aussagekräftig?

Daher ist als nächstes sinnvoll den Anteil der Fettmasse zu bestimmen. Dies erfolgt mit einer Bioelektrinsche Impedanz Analyse

Bioelektrische Impedanz Analyse (BIA)

Die Bioelektrische Impedanz Analyse (BIA) ist eine wissenschaftlich anerkannte und präzise Methode zur Messung der persönlichen Körperzusammensetzung aus:

Bei der BIA-Messung wird der Körperwiderstand gemessen. Der hierfür notwendige Strom, der durch den Körper fließt, ist jedoch so gering, dass er absolut nicht spürbar ist. Die Messung basiert auf den unterschiedlichen elektrischen Leitfähigkeiten der Gewebetypen.
Dadurch kann mittels einer BIA-Messung eine Unterteilung in Fettmasse und fettfreier Masse erfolgen. Die fettfreie Masse kann weiter in die Körperzellmasse (Skelettmuskulatur, Organe) und extrazelluläre Masse (Bindegewebe, Knochen, extrazelluläres Wasser) gegliedert werden.
Diese Informationen können uns Aufschluss über den Ernährungszustand geben.

Blutwerte

Blutwerte, wie gesund bin ich

Bei einer Fettstoffwechselstörung liegen die Blutwerte bestimmter Fette (meist Cholesterin und Triglyzeride) außerhalb des üblichen Bereichs.
Menschen mit Diabetes Typ 2 weisen ein höheres kardiovaskuläres Risiko (kardiovaskuläre Erkrankungen sind Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems) auf als Stoffwechselgesunde. Erhöhte Cholesterinwerte können Gefäßverkalkung und daraus folgende Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.
LDL-Cholesterin gilt als „schlechtes Cholesterin“, da es Ablagerungen an den Gefäßwänden begünstigt.
Das herzschützende HDL-Cholesterin wirkt diesem Effekt entgegen.
Körperliche Bewegung steigert das ‚gute‘ HDL-Cholesterin langfristig und senkt gleichzeitig das „schlechte“ LDL-Cholesterin und die Triglyceride im Blut“.
Durch Änderung des Lebensstils kann man hohe Cholesterin-Werte sehr gut reduzieren

Triglyceride
Vor allem gilt es, Zucker, etwa in Süßigkeiten oder Getränken, sowie Alkohol zu meiden.
Bewegung und leichter Sport helfen auch, Übergewicht abzubauen. Das würde dann auch den Triglyceridwert senken. Empfehlenswert sind schnelles Gehen oder Radfahren, und das mehrmals in der Woche.

Cholesterin
Ein gesunder Organismus managt seinen Cholesterinspiegel im Blut selbst: Übergewicht, Stress und Bewegungsmangel haben einen viel größeren Einfluss auf Deinen Blutcholesterinspiegel als die Aufnahme über die Nahrung. Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Baustein für Deinen Körper. Es ist an der Produktion körpereigener Hormone, von Vitamin D und am Aufbau Deiner Zellwände beteiligt. Dein Körper stellt den wertvollen Stoff sogar selbst her und drosselt seine Produktion, wenn größere Mengen über die Nahrung angeliefert werden. Bei einem Überangebot aus der Nahrung wird außerdem weniger Cholesterin aus Deinen Darm ins Blut aufgenommen

LDL-Cholesterin
In der Höhe des LDL-Cholesterin-Werts kann der Arzt feststellen, ob der Patient gefährdet ist, eine Arteriosklerose zu bekommen oder ob er möglicherweise schon eine hat. Eine Arteriosklerose kann zu Krankheiten am Herzen oder an den Blutgefäßen führen, beispielsweise zu einer Angina Pectoris (Herzenge), einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.

HDL-Cholesterin
Du erhöhst Deine HDL-Werte, wenn Du Dein I Gewicht reduzierst, mehr körperlich bewegst und Deine Ernährung so umstellst, dass Du mehr Ballaststoffe und weniger gesättigte Fettsäuren zu dir nimmst. Darüber hinaus erhöht ein moderater Alkoholkonsum den HDL-Spiegel. HDL nehmen überschüssiges Cholesterin aus den Körperzellen auf und bringen es zur Leber. Hohe HDL-Cholesterin-Werte schützen vor einer Arteriosklerose ("Gefäßverkalkung").

LDL-HDL-Ratio
Das Verhältnis LDL zu HDL gibt Anhaltspunkte für das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Krankheit (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose etc.) zu erkranken. Je höher der Wert des Quotienten ist, desto höher ist die Erkrankungswahrscheinlichkeit. Denn dann enthält Dein Blut im Verhältnis zum HDL, dem "guten" Cholesterin, beträchtliche Mengen mehr LDL, das für die schädlichen Wirkungen auf das Herz und die Blutgefäße verantwortlich ist. Je niedriger dagegen der LDL/HDL-Quotient ausfällt, desto mehr HDL enthält Dein Blut und desto besser bist Du vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt.

GPT
Der GPT beziehungsweise ALAT ist ein Leberwert. Er gibt dem Arzt Aufschluss darüber, ob das Organ gesund ist. Hohe Werte sind ein Alarmzeichen.

GGT
Die Gamma-GT (GGT) ist ein sehr empfindlicher Marker für Erkrankungen der Leber und Gallenblase.

Unverträglichkeit

Stoffwechsel

Nahrungsmittelunverträglichkeiten: wenn die Zusammensetzung der Nahrung nicht dem entspricht, was das eigene Verdauungssystem verträgt kommt es zu Problemen. Entgiftung der inneren Organe und Befreiung von Stoffwechselschlacken.

Die häufigsten Unverträglichkeiten

Unverträglichkeit oder Allergie?

Wenn kurz nach dem Essen der Magen wehtut, oder der Darm rumort, denken viele sofort an eine Allergie. Doch diese Diagnose stimmt nicht immer, denn oft ist das Immunsystem gar nicht für die Beschwerden verantwortlich. In diesem Fall spricht man von einer Lebensmittel-Unverträglichkeit, beziehungsweise einer Lebensmittel-Intoleranz. Weil die Symptome ähnlich sein können, werden Unverträglichkeiten oft mit Allergien verwechselt. Die Ursachen für beide Erkrankungen sind jedoch unterschiedlich.
Bei einer Allergie antwortet der Körper mit einer immunologischen Reaktion auf bestimmte Stoffe, auch Allergene genannt. Sie werden als Eindringlinge erkannt und entsprechend bekämpft. Eine weitere Unverträglichkeit ist die sogenannte Zöliakie Auslöser dieser Unverträglichkeit ist das Klebereiweiß Gluten, das in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer vorkommt. Bei den Betroffenen wird durch das Gluten die Oberfläche des Dünndarms zerstört.
Der Darm ist mit sogenannten Zotten ausgestattet, die die Oberfläche des Darms vergrößern. Genau diese werden bei den Menschen, die unter Zöliakieleiden, durch das Gluten angegriffen. Die Darmschleimhaut wird dadurch immer flacher, die Zotten werden nach und nach abgebaut. Das führt dazu, dass nicht mehr genug Nahrungsbestandteile vom Körper aufgenommen werden können. Die Folge sind Mangelerscheinungen.

Bioresonanz

kann Selbstheilungskräfte im Körper aktivieren, und zur Unterstützung eingesetzt werden.

Nahrung

Ernährung als Statement Deines Lifestyles:

Low Carb, Paleo, Keto, Clean Eating vegan, flexitarisch, vegetarisch - Es geht um einen bewussten Umgang mit dem Körper und der Nahrung. Man identifiziert sich über das was man nicht isst, weil es Dein Körper nicht verträgt.

Diäten sind für mich eine nicht durchdachte Erfindung!
Übergewicht entsteht durch zu vielen Kalorien bei zu wenig Bewegung. Um den berühmten JoJo Effekt zu verhindern muss bei einer drastischen Reduktion von Kohlenhydraten und Fett muss gewährleistet sein das das Gehirn mit genügend Nährstoffen versorgt wird. Das Gehirn vermittelt seinen Nährstoffbedarf durch das Ausschütten von Streßhormonen wie Kortisol.
Bei Menschen mit Dauerstress funktioniert dieses System nicht mehr, was wieder die Nährstoffaufnahme und den Sauerstofftransport im Blut verschlechtert: Der Körper glaubt er braucht dauernd Nahrung: Übergewicht ist einfach zusammengefasst eine Notlösung vom Körper vor als Schutz vor chronischen Stress.
Gleichzeitig stammen 50% des Glückshormons Dopamin nicht vom Gehirn sondern vom Darm.
Also mal nicht gleich mit einer Diät beginnen sondern mal feststellen welche Nahrungsmittel verträgt Dein Körper gut.

Gesundheit beginnt im Darm: Gesunde Leber – gesundes Blut – gesunder Mensch

Darm

Darm gut, alles gut:

Das wahre Wohlbefinden kommt aus der Körpermitte. Die Ursache vieler Krankheiten und Beschwerden liegt im Darm und in der Leber.

Maßnahmen zur Besserung des Stoffwechsels: Darmsanierung

Gallen- und Leberreinigung

nach Andreas Moritz ist für all diejenigen, die für Ihre eigene Gesundheit die Verantwortung übernehmen wollen.

Seit Jahrtausenden steht die Leberreinigung im Mittelpunkt der Gesundheitsvorsorge, vieler alter Kulturen und Zivilisationen. Es gab eine große Anzahl unterschiedlicher Methoden der Leberreinigung, die von Generation zu Generation durch die Lehren der Ahnen an die nächste Generation übermittelt wurden. Schon damals war man sich der Wichtigkeit einer gesunden Leber bewusst. Die verschiedenen Reinigungsmethoden werden bis heute wissenschaftlich erforscht und weiterentwickelt.

Colon Hydro Therapie

Warum Darmreinigung so wichtig ist 80% unseres Immunsystems sind im Dünn- und Dickdarmbereich angesiedelt. Ein gesunder Darm bildet daher das Rückgrat für natürliche Gesundheit.

Cardio

Dem Diabetes davonradeln: Fahrradfahren als klassische Ausdauersportart eignet sich gleichermaßen für Einsteiger als auch für bereits begeisterte Sportler und trainiert das Herz-Kreislauf-System. Joggen bei Diabetes – dem Zucker davon Laufen.

Ausdauersport und das damit verbundene Abnehmen bekämpfen die Zuckerkrankheit am besten. Man strengt sich nicht übermäßig an und bewegt sich gleichmäßig. Wandern, Joggen und Radfahren sind besonders vorteilhaft. Diabetikern empfiehlt sich eine monatliche Gewichtsabnahme von etwa ein bis zwei Kilogramm.
Ausdauersport aktiviert Enzyme. Einige dieser Substanzen machen die sogenannten glukoseabhängigen Zellen, etwa in den Muskeln und im Gehirn, empfindlicher für Insulin. Dies ist ein Hormon, das den Zucker aus dem Blut in die Zellen schleust. Durch regelmäßige Bewegung steigt also der Hunger der Zellen auf Zucker – er wird verbraucht, statt im Blut zu bleiben. Radfahren optimal als Ausdauersport für Diabetiker
Große dänische Studie (Diet, Cancer and Health“-Studie https://doi.org/10.1371/journal.pmed.100207): Radfahren senkt das Diabetesrisiko: Nicht nur zur Vorbeugung ist Radfahren optimal. Auch wer bereits an Typ-2-Diabetes erkrankt ist tut sich und seinen Blutzuckerwerten etwas Gutes. Für Menschen mit Diabetes ist Radfahren als Ausdauersportart besonders gut geeignet. Fahrradfahren verbrennt nicht nur Kalorien, sondern stärkt auch das Herz-Kreislauf-System und die Lunge“. Regelmäßige Bewegung macht die Adern flexibler und verbessert so die Durchblutung. Unser Lebensmotor wird auf Dauer entlastet.
Das Herz profitiert sogar doppelt. Denn es ist ein Muskel, und der wird durch das Training auch noch stärker. Regelmäßige Bewegung – und dabei gern mal aus der Puste kommen – senkt das Risiko für Herzerkrankungen um bis zu 67 Prozent.

walk bike

Muskel

Dauerhafte Gewichtsreduktion mit Sport funktioniert nur im Einklang des angestrebten Verhältnisses der Muskelmasse und des Fettanteiles.
Sobald Du Dich bewegst, brauchen Deine Muskeln Zucker. Diese nimmt Dein Körper zuerst aus dem Blut. Sobald Du Ausdauersport und Muskelaufbau betreibst, desto mehr Zucker verbrauchen Deine Muskeln und der Blutzuckerspiegel sinkt. Da Muskeln selbst in Ruhephasen mehr Energie verbrauchen als das Körperfett, solltest Du durch moderates Krafttraining mehr Muskelmasse aufbauen. Durch Krafttraining wird die Insulinresistenz in der Muskelzelle positiv beeinflusst. Durch Krafttraining lässt sich eine Veränderung der Körperzusammensetzung zu Gunsten der Muskulatur bewirken. Optimalerweise findet eine Reduzierung des Fettgewebes am Bauch statt. Am günstigsten ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining, da synergistische Effekte bezüglich der glykämischen Stoffwechsellage nachgewiesen worden sind.

Stress

Je entspannter Du bist, desto positiver wirkt sich dies auf Deinen Blutzuckerspiegel aus. Um Stress erst gar nicht entstehen zu lassen, sind besonders Entspannungstechniken wie bspw. Yoga gut geeignet.

Stressphänomene stehen in direktem Zusammenhang mit Diabetes: Menschen, die viel Stress erleben und damit nicht gut umgehen können, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken. Bei Menschen mit Diabetes kann sich zusätzlicher Stress negativ auf den Behandlungserfolg auswirken. Eine Diabeteserkrankung kann für manche Menschen zu Überforderung und Stress führen.

Bei Stress kommt es zu vermehrter Ausschüttung des Stresshormons Kortisol. Zusätzlich werden die Hormone Adrenalin ausgeschüttet. Diese Hormone mobilisieren gleichzeitig Zucker aus den Zuckerspeichern im Körper, um schnell verfügbare Energie zu bekommen. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel“. Unter Stress werden weiters mehr Eiweißstoffe aus dem Immunsystem ausgeschüttet. Diese Eiweißstoffe wirken ungünstig auf den Stoffwechsel und die Immunabwehr.

In unterschiedlichen Studien konnte auch nachgewiesen werden, dass zu wenig Schlaf einen Anstieg von Stresshormonen zur Folge hat, diese sorgen dann wiederum dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt.

Diabetes und Depression
Diabetes ist häufig belastend und kraftraubend. Die ständige Auseinandersetzung mit der eigenen Erkrankung sowie Einschränkungen in Ernährung und Lebensstil können psychische Probleme auslösen.
Menschen mit Diabetes leiden doppelt so häufig an Depressionen wie stoffwechselgesunde Menschen – und oft befeuert sich beides gegenseitig:

Etwa 40% aller Diabetiker leiden unter dem Burnout-Syndrom.
Neben der absoluten Interesselosigkeit kann es aber auch genau in die andere Richtung gehen - sich zu hohe Ziele zu stecken und einen überhöhten Aufwand zu betreiben... ein Hba1c darf nicht als eine Schulnote wahrgenommen werden.